Digitalisierung: Emotionale Intelligenz ist Basis für jede Unternehmenskultur

Emotionale Intelligenz - Petra Peinemann
Emotionale Intelligenz Schriftzug

Petra Peinemann, Expertin für Kommunikation aus Hamburg in einem Beitrag der „Personalwirtschaft“

Die Digitalisierung ist im Begriff, Arbeit grundlegend zu verändern. Aber Systeme und Maschinen können das zwischenmenschliche Element nicht ersetzen, auf dem viele Berufe und jede Unternehmenskultur basieren. Deshalb benötigt es emotionale Intelligenz. Insbesondere für Führungskräfte, die zunehmend mehr virtuelle führen, gewinnt diese Fähigkeit massiv an Bedeutung.

Eine Capgemini-Studie erkennt den Zusammenhang zwischen emotional intelligenten Mitarbeitenden und dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. 

Festgestellt wird u.a., dass hohe Emotionale Intelligenz der Beschäftigten mit größerer Mitarbeiterzufriedenheit, Produktivität sowie einem erhöhten Marktanteil und seltenen Arbeitskräfteabgängen einhergeht.

„In der Vergangenheit zählte die Muskelkraft, heute muss man klug sein, zukünftig wird das Herz entscheiden.“ Diese These stellte die Direktorin der London School of Economics & Political Science, Minouche Shafik, bereits im Jahr 2018 auf. Eine Aussage, die im Rahmen der Technisierung von Arbeit verwundert. Doch nur auf den ersten Blick. Denn wenn alles digitaler wird und Roboter einen großen Teil unserer derzeitigen Tätigkeiten übernehmen, entsteht neuer Bedarf und auch Raum für eine andere Form von Kompetenzen – die emotionalen.

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