Arzt-Patienten Kommunikation

Petra Peinemann Profilbild - Arzt-Patienten Kommunikation Mimikresonanz Training

5 Gründe für ein Empathietraining im medizinischen Bereich

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions-und Naturwissenschaften haben herausgefunden, dass Mitgefühl (ein Teilgebiet der emotionalen Intelligenz) nicht nur schmerzhemmend wirken, sondern auch die seelische und körperliche Gesundheit stärken kann. Ein Training für Ärzte in diesem Bereich führt gleichfalls zur Reduzierung stressrelevanter Hormone wie z.B. Cortisol.

Die WHO definiert die Kommunikationals einen Einflußfaktor, welcher die Therapietreue beeinflusst: Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben im Durchschnitt nur 50 % der Patienten eine gute Compliance. Besonders wichtig ist die Compliance bei chronisch Kranken in Bezug auf die Einnahme von Medikamenten, das Befolgen einer Diät oder die Veränderung des Lebensstils. In vielen Therapiegebieten mit chronischen Erkrankungen sind nach einem Jahr nur noch etwa 50 % der Patienten in der initialen Therapie.

In einer weiteren Studie bei Patienten mit verschiedenen Tumorerkrankungen wurde an der Universitätsklinik Köln festgestellt, dass Patienten von empathischen Ärzten mehr wichtige Informationen zu ihrer Erkrankung gaben, auch dieses wirkt sich positiv auf die Compliance und Zufriedenheit der Patienten aus.

Die positiven Auswirkungen des empathischen Umgangs mit Patienten wurden in zahlreichen internationalen Studien nachgewiesen. Unter anderem wurde festgestellt, dass dieser eine Linderung von Symptomen hervorrufen kann oder auch Veränderungen von klinischen Parametern, zum Beispiel bessere Werte bei Bluthochdruck-Patienten oder positive Auswirkungen auf einen erhöhten Glukosespiegel.

Laut einem Bericht der FAZ aus 2008 hat jede zweite Klage gegen Ärzte Erfolg. Und die Zahl der Prozesse steigt weiter an. Dabei haben die Gerichte auch die Patientenrechte gestärkt. Versicherer vermuten, dass bei den gestiegenen Klagezahlen u.a. kürzere Behandlungszeiten eine Rolle spielen, mit denen größere empathische Distanz einhergeht.Umso wichtiger ist es hier, dass Ärzte in der immer weniger verbleibenden Zeit für den Patienten sehr schnell dessen Befindlichkeiten und Emotionen erkennen.Insbesondere haben hier aber Studien gezeigt, dass Ärzte, denen es gelingt ein empathisches, mitfühlendes Verhalten zum Patienten aufzubauen, einem vergleichsweise niedrigeren Klagerisiko ausgesetzt sind, als ihre Kollegen, denen das nicht gut gelingt.

Dies ist zusätzlich eine wirksame Behandlungs- und Burnout-Vorbeugungbei Ärzten und medizinischem Personal.

FAZIT:

Ist ein Arzt empathisch und in der Lage, sich sehr gut in den emotionalen Zustand seines Patienten hinein zu versetzen, wird der Patient das merken, nicht nur an der Art und Weise, wie er ihm gegenübertritt, sondern auch wie er ihm zuhört, ihn ansieht oder in welchem Ton er mit ihm spricht.

Über all das löst er bei seinem Patienten eine entsprechende Resonanz aus. Besonders an diesem Punkt ist ein Training mit Empathietraining überaus wirkungsvoll. Der Arzt kann an der Mimik und nonverbalen Kommunikation des Patienten dessen Einstellungen und Gefühle erfahren. Das kann den Behandlungsverlauf in erheblicher Weise beeinflussen, besonders dann, wenn er eigentlich Unausgesprochenes des Patienten erfahren kann, wie z.B. dessen Ängste vor Schmerzen oder körperlichen Einschränkungen, Medikamentengaben, Therapien u.v.m.

Wie Sie sehen, sind all diese Parameter wichtige Faktoren für die schnelle Gesundung des Patienten dar und haben zudem entscheidenden Einfluss darauf, welche Sicht und Einschätzung Patienten auf Arzt und Klinik haben.

In einem Empathietraining lernen Sie, wie Sie die Gefühle ihres Patienten aktiv spiegeln und mitfühlend ansprechen können. Gleichzeitig erfahren Sie auch, was Sie tun können, um mitfühlend zu Ihren Patienten zu sein, gleichzeitig aber auch wirksam ihre eigene Psychohygiene zu verbessern. Dieses spielt bei der Salutogenese von Ärzten eine immer größere Rolle.

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